Allofs versteht Bayern-Forderung

Im härter werdenden Verteilungskampf um die TV-Gelder möchte der FC Bayern München mehr Kohle ziehen – um international vor allem mit Mannschaften aus der Premier League mithalten zu können. Das stößt innerhalb der Liga nicht überall auf Gegenliebe.

Augsburgs Manager Stefan Reuter warnt vor dem Zusammenbruch der Solidargemeinschaft. „Das provoziert, dass die Großen rausgehen und sich einzeln vermarkten. Das wäre eine Katastrophe für die Liga”, sagte Reuter nach dem 0:0 des FC Augsburg gegen Wolfsburg nach Angaben der BILD. „Was wir in den vergangenen Jahren gemacht haben bei der Verteilung der TV-Gelder, verlangt schon eine Menge Solidarität der größeren Klubs. Ich kann die Überlegungen der Bayern verstehen”, sagte hingegen VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs. Man wisse allerdings auch als Spitzenklubs, „dass wir in der Bundesliga nicht zu sehr auseinanderdriften dürfen”, ergänzte Allofs.

Zuletzt preschte der FC St. Pauli mit einem Vorschlag an die Öffentlichkeit, in dem im Grunde zu lesen war. dass Klubs, die sich nicht an die 50+1-Regel halten bzw. halten müssen, keine Gelder mehr aus den TV-Einnahmen bekommen sollen.

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