Stevens wünscht Ex-Klub Geduld

Huub Stevens rette am Wende der vergangenen Saison den VfB Stuttgart vor dem Abstieg. Den Klub musste er trotzdem verlassen. Seither ist Alexander Zorniger am Ruder – mit mäßigem Erfolg. Der knurrige Niederländer wünscht seinem Nachfolger vor allem eines: Ruhe.

„Ganz wichtig ist es, weiter die Ruhe zu bewahren. Natürlich ist da Enttäuschung, weil sie schon wieder Letzter sind. Aber sie haben sich für einen neuen Weg entschieden und es braucht einfach etwas Zeit, bis etwas Neues funktioniert“, sagt Stevens zur BILD. Stevens weiß, dass es mit der Uhr bei den Schwaben nicht einfach ist, er hofft vor allem auf die Veränderungen im Aufsichtsrat: „Die Rücktritte von Schmidt und Garcia sind auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite hoffe ich, dass so vielleicht Ruhe in den Verein kommt und schnell die richtigen Strukturen geschaffen werden.“

Inwieweit Zorniger das Ruder herum reißen kann, ist nicht ganz klar. Zum einen scheint sein Konzept zu greifen, zum anderen sollen Teil der Spieler schon jetzt gegen ihn sein, wenn man der Stuttgarter Medienlandschaft glauben kann. Der VfB – es bleibt ein spannendes Projekt.

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